Sacha Inchi - Das grüne Gold aus den Bergen im Norden Thailands
Sacha Inchi - Das grüne Gold aus den Bergen im Norden Thailands

Sacha-Inchi-Nuss, Inka-Nuss, Berg-Erdnuss: Der Samen der Sacha-Inchi-Pflanze hat viele Namen. Seinen heute wohl geläufigsten bekam er tatsächlich von den Inka. Im Quechua, der Sprache des südamerikanischen Volkes, bedeutet „Sacha“ Berg oder Hügel, „Inchi“ ist die Erdnuss. Botanisch gehört die Pflanze zu der nach dem englischen Naturforscher Charles Plukenet benannten Gattung Plukenetia. Ihr vollständiger lateinischer Name: Plukenetia Volubilis.

Aber auch wenn die Inka Namensgeber waren: Die Sacha-Inchi-Nuss ist weit älter als deren im 15. Jahrhundert zu voller Blüte gelangte Kultur. In Jahrtausende alten Grabstätten im peruanischen Amazonasgebiet wurden die Nüsse gefunden – ein Indiz dafür, dass die Menschen die Früchte des haarigen Gewächses lange vor den Inka zu schätzen wussten.

Dem Himmel entgegen

Die Plukenetia Volubilis gehört zu den Wolfsmilchgewächsen - und will, wie ihr Namenszusatz Volubilis schon sagt - immer Richtung Himmel. Bis zu drei Meter hoch müssen die Gerüste sein, an denen sie sich emporrankt. Wohl fühlt sie sich in Höhenlagen zwischen 500 und 1500 Metern, Temperaturen zwischen zehn und 36 Grad sind ihr recht. Sie liebt saure Böden und braucht eine ebenso gute Bewässerung wie Drainage. Und sie ist eine „saubere“ Pflanze: Den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln verzeiht sie nicht. Sie straft beides mit dem eigenen Tod.

Mühsame Ernte

Etwa fünf Monate nach dem Einbringen der Samen zeigt die Pflanze ihre hübschen Blüten, nach neun Monaten können die ersten Früchte geerntet werden. Die aber gibt die Pflanze nicht gern her - man muss sie in lichter Höhe mühsam von Hand pflücken. In jedem der vier bis sieben Lappen der an Sternanis erinnernden, drei bis fünf Zentimeter großen Samenkapsel befindet sich ein solitärer Schatz: eine 1,5 bis zwei Zentimeter große Nuss. Mit 0,8 bis 1,4 Gramm ist sie zwar ein wahres Leichtgewicht - als harter Brocken darf sie trotzdem gelten. Ihre feste Schale ist äußerst schwer zu knacken - und erst wenn dass vollbracht ist, liegt der ölhaltige Kern der Sacha-Inchi-Nuss frei. Für die INCHI-GOLD-Produkte verwenden wir nur makellose Nusskerne. In einem schonenden Verfahren werden sie von Hand kalt gepresst und das gewonnene Öl sofort abgefüllt.

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